Friedensgebete
Kirche Wartenberg
Falkenberger Chaussee 93, 13059 Berlin
Montag, 18 Uhr; Dienstag 12 & 16 Uhr;
Donnerstag, 18 Uhr
Taborkirche
Hauptstraße 42, 13055 Berlin
Mittwoch, 18 Uhr
Heinrich-Grüber-Zentrum
Am Berl 17, 13053 Berlin
Freitag, 18.30 Uhr
Aus dem Gemeindekirchenrat
Eine Stadt auf dem Berg
Wir waren einen großen Teil unserer Zeit damit beschäftigt, die aufgetretenen Lücken zu stopfen, um den Betrieb möglichst gut aufrecht zu halten. Notwendig war das geworden durch den Weggang von Nana Dorn und die ernsthaften Erkrankungen zweier Mitarbeiter.
Unter diesen Voraussetzungen war die arbeitsintensive Advents- und Weihnachtszeit neu zu organisieren. Das ist, dank des Engagements der Mitarbeitenden in Haupt- und Ehrenamt recht gut gelungen.
Nichtsdestotrotz benötigen wir eine tragfähige Vertretungsregelung für die Arbeit mit Kindern und müssen dazu mit der zuständigen Mitarbeiterin im Kirchenkreis in Kontakt treten.
Zeitgleich hat der Kirchenkreis unseren Stellenplan angeglichen. Die Pfarrstelle dürfen wir mit 100% ausschreiben, allerdings fallen die eigentlich noch offenen 50% aus dem aktuellen Stellenplan damit weg. Wir werden versuchen, diese verbleibenden 50% für die Weiterführung unserer Geschäftsführungsstelle umzuwidmen. Ob dies gelingen wird, bleibt ab zuwarten.
Entgegen allen Widrigkeiten wollen wir jetzt endlich die Veränderungsprozesse anschieben, die unsere Arbeit endlich effektiver machen sollen. Dazu haben wir einen Moderator gewonnen, der uns dabei unterstützen wird.
Ein Dauerthema bleiben Baufragen:
> Das Grundstück am Birkholzer Weg (ehemals KiTa Wartenberg) wird mittels Erbpacht vergeben und mit zwei Doppelhäusern bebaut werden.
> Das Beleuchtungskonzept in der Wartenberger Kirche muss neu überdacht werden.
> Seit Dezember ist endlich die neue Internetseite online. Allerdings ist sie noch im Rohzustand und muss inhaltlich gefüllt werden. Das wird hoffentlich in den nächsten Wochen passieren.
> In diesem Jahr stehen GKR-Wahlen an. Wahlverantwortliche ist Frau Pfarrerin Tigges.
Sie lesen, wir haben nicht gefaulenzt. Das soll so bleiben: Wir wollen als Gemeinde Stadt auf dem Berg sein, für alle Menschen sichtbar und einladend. Wir hoffen, dass das gelingt.
Eva-Maria Hollerung
Personen
„Ein Jegliches hat seine Zeit“ (Prediger 3,1)
Viele Jahre war dieser Text aus dem Buch Koholet mein Lieblingstext. Vielleicht ist er mir wegen dieser Frage, die am Ende des Arbeitslebens gerne gestellt wird, wieder in den Sinn gekommen: „Freust du dich auf die Rente oder bist du traurig?“ Das ist zwar eine „Oder-Frage‘, aber eine, auf die ich gerne mit „Ja“ antworte, weil es eben beides ist. „Weinen hat seine Zeit, Lachen hat seine Zeit, Klagen hat seine Zeit, Tanzen hat seine Zeit.“ (Pred.3,4) Das meint ja nicht, dass man erst ein paar Jahre lacht und dann ist das Weinen dran. Nein, das kann auch ein schneller Wechsel sein. So habe ich meine zwölf Jahre in Hohenschönhausen auch oft erlebt. Da war alles dabei.
„Ein Jegliches hat seine Zeit“: Da gab es eine Zeit für die manchmal skurrilen Besuche in der Küsterei und eine Zeit für die Menschen, die ich ein Stück begleiten durfte und von denen ich so viel lernen konnte. Es gab eine Zeit für Herrn Hashemi, der als Analphabet, nur das persische Dari sprechend, als Geflüchteter viele Monate Kontakt mit der Gemeinde hatte.
Es gab eine Zeit für die Pfarrmenschen in Ausbildung, für Bundesfreiwillige und „Arbeit statt Strafe“ - Menschen, eine Zeit für die Langzeitehrenamtlichen in den Büros, in dem tollen Team von Laib & Seele und in der Gemeindeleitung. Und manchmal, an manchen Montagen, bei Monatsabrechnungen, Klärungsgesprächen und Seelsorgemomenten gab es auch Zeiten der Klage.
Viel öfter aber gab es Zeiten des Lachens, aus dem Nachbarbüro oder als Witzeln bei Teamgesprächen. „So sah ich denn, dass nichts Besseres ist, als dass ein Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit“ (Pred 3,22) Und fröhlich waren wir oft. Und es gab spontane Kuchenschlachten, wenn der Tag zu anstrengend wurde und der Mut und die Laune zu sinken drohten. Denn ein jeder Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes“ (Pred. 3,13) Oder auch die Montagsandachten mit anschließendem Essen; manche Stärkung für Leib & Seele fand nicht nur am Beginn der Woche statt. Ich hatte das große Glück, mit tolen Kollegen und Kolleginnen zusammen arbeiten zu dürfen.
In unterschiedlichen Zusammensetzungen waren es sehr unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen Gaben und Aufgaben, Kollegen und Kolleginnen, Ehrenamtliche und Hauptamtliche, die gemeinsam mit und für die Gemeinde etwas erreichen wollten.
In meiner Erinnerung bin ich jeden Tag gerne zur Arbeit gefahren. Das war sicher nicht wirklich so, aber es ist meine Erinnerung an eine tolle Zeit in Hohenschönhausen und ich danke allen, die daran beteiligt waren!
Und jetzt...
ist es die Zeit für die Rente.
Bettina Cordts-Thiede
Danke schön und bleibe behütet
Abschied zu nehmen gehört im Leben immer zu den weniger schönen Dingen. Wir müssen uns von Bettina Cordts-Thiede verabschieden, die im März in ihren mehr als verdienten Ruhestand geht. Für Bettina freut es uns; wir, die Kollegen und Ehrenamtlichen bedauern das Ende ihrer Beschäftigung sehr. Sie war für Viele mehr als nur Küsterin und später Ehrenamtskoordinatorin. Sie war Seelsorgerin, Freundin, Beraterin und Bindeglied zwischen den unterschiedlichsten Aufgaben und Menschen. ' Wir sagen DANKE für Deinen jahrelangen Einsatz, weit über Deine eigentlichen Aufgabenbereiche hinaus. Du wirst fehlen, an allen Ecken und Enden. Genieße Deinen Ruhestand, erlebe ihn bei bestmöglicher Gesundheit, bleibe behütet. Wir wünschen Dir Gottes reichen Segen und viele gesegnete Erlebnisse, Glücksmomente und friedliche Zeiten für Deinen neuen Lebensabschnitt. DANKE Deine haupt- und ehrenamtlichen Kollegen
Dank für viele Chancen
Mein Name ist Christian Josephat Mwakilambo, ich bin 24 Jahre alt und wurde am 21. März 2000 in der Küstenregion Tanga, Tansania, geboren. Ich bin das vierte von fünf Kindern, mit drei älteren Schwestern und einem jüngeren Bruder. Mein Vater ist gestorben, als ich 15 Jahre alt war, und seitdem ist meine Mutter meine wichtigste Unterstützung. Sie hat uns mit viel Liebe und harter Arbeit großgezogen.
Sie ist eine tief religiöse Frau, singt im Kirchenchor und hat früher die Kirchenfinanzen in einer kleinen katholischen Kirche in unserer Gemeinde verwaltet. Sie baut jedes Jahr Mais und Bohnen an, um unsere Familie zu versorgen. Ihre Ermutigung gibt mir die Kraft, erfolgreich zu sein.
Im Jahr 2023 habe ich meinen Bachelor in Versicherungen und Risikomanagement abgeschlossen. Außerhalb meiner Ausbildung war ich sehr aktiv in der Kirche und in meiner Gemeinde. Seit 2014 bin ich Mitglied der TYCS (Tanzania Youth Catholic Students) und war Vorsitzender in meiner Schule. Mit 16/17 Jahren war ich auch Vorsitzender der katholischen Jugend in meiner Pfarrei. Ich habe viele Aktivitäten wie gemeinsame Messen, Osterkonferenzen und Weihnachtsmessen organisiert.
Nach meinem Studium wollte ich der Gemeinschaft etwas zurückgeben und Gott für die Möglichkeiten danken, die ich erhalten habe. Deshalb habe ich mich entschieden, freiwillig zu arbeiten. Über die Organisation UVIKIUTA hatte ich die Chance, nach Deutschland zu kommen.
Das war ein großer Schritt in meinem Leben, um internationale Erfahrungen zu sammeln. Derzeit arbeite ich als Freiwilliger in der Kirchengemeinde in Hohenschönhausen. Die Umgebung ist sehr schön, und die Mitarbeiter in der Kirche sind sehr unterstützend. Ich lerne auch Deutsch und arbeite daran, das B2-Niveau zu erreichen.
Mein großer Traum ist es, Krankenpfleger zu werden. Dieser Beruf ist meine Leidenschaft, weil ich kranken Menschen helfen, Trost und Heilung bringen möchte.
Gemeindebriefausträger*innen
gesucht
Leider ist einer unserer Austräger verstorben. Hätten Sie Lust und Zeit, alle 3 Monate einmal für Ihre Gemeinde spazieren zu gehen und unsere Gemeindebriefe zu denen zu bringen, die sich darauf freuen?
Dann melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder bei Pfn. Dorn.
Wir warten auf Sie!
Wunschbriefkasten
Was für Wünsche haben Sie für die Gemeinde? Welche Anregungen können Sie geben? Was würden Sie verändern wollen? In unserem Wunschbriefkasten können Sie uns das demnächst mitteilen. Der Gemeindekirchenrat wird sich mit Ihren Ideen beschäftigen.